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Zentrum für Klinische Seelsorge-Ausbildung (KSA) und Supervision

Zentrum für Klinische Seelsorge-Ausbildung (KSA) und Supervision

Was ist KSA?

Klinische Seelsorgeausbildung ist ein Lernverfahren, in dem Kommunikation, Seelsorge und Supervision reflektiert und eingeübt werden. Das Konzept hat als „clinical pastoral education“ seinen Ursprung in den USA. „Klinisch“ bedeutet in diesem Zusammenhang „erfahrungsbezogen und praxisorientiert“. Deshalb ist KSA nicht nur für Klinikseelsorge relevant, sondern für alle Felder von Kommunikation und Seelsorge.

Das Lernen geschieht unter Supervision und durch Selbsterfahrung in einer Gruppe. Dabei wird verfahrens- und methodenplural gearbeitet. Das Lernen ist bezogen auf:

  • die eigene Praxis und die eigenen Erfahrungen:
    Welche Fragen entstehen in meiner Seelsorgepraxis und was kann ich aus der Reflexion darüber für meine weitere Arbeit lernen?

  • die Person:
    Wie nehme ich mich und mein Gegenüber im jeweiligen Arbeits- und Lebenskontext wahr? Wie gestalte ich Beziehung in der seelsorgerlichen Arbeit und im „Hier und Jetzt“ der Lerngruppe?

  • die eigene Theologie und Spiritualität:
    Wovon sind mein Glaube und meine Theologie geprägt und wie prägen sie mich und meine Arbeit?

  • das eigene Seelsorgeverständnis und die Seelsorgetheorie:
    Welche Ansätze aus Psychologie, Psychotherapie, Systemtheorie, Kommunikations- und Sozialwissenschaften sind weiterführend für meine Seelsorge?

Es ist Anliegen der Klinischen Seelsorge-Ausbildung, das Evangelium in Übereinstimmung mit der eigenen Person und glaubwürdig zu vermitteln.